Malerweg

Der Malerweg ist ein aussichtsreicher Fernwanderweg durch die Wanderregion Sächsische Schweiz.
Länge
119 km
Aufstieg
4906 m
Abstieg
4889 m
Höchster
539 m
Schwierigkeit
3 - Schwer
Schwierigkeit
3 of 5
Dauer
37 Std.

GPX

Karte & Höhenprofil

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Der Malerweg führt unter den eingeklemmten Sandsteinblöcken des Uttewalder Felsentors in der engen Schlucht des Uttewalder Grunds hindurch
Uttewalder Grund © Philipp Zieger

Pirna-Liebethal bis Stadt Wehlen

Die Etappe beginnt in Pirna-Liebethal und folgt der Wesenitz durch den engen Liebethaler Grund, vorbei an Mühlen wie der Lochmühle und der Daubemühle sowie dem Richard-Wagner-Denkmal. Nach der Querung des Bachs steigt die Route nach Mühlsdorf an und führt anschließend auf Wegen am Waldrand zum Koordinatenpunkt 51° N / 14° E.

Der Weg führt dann hinab in den Uttewalder Grund, wo steile Felswände und das natürliche Felsentor die Landschaft prägen. Von hier aus verläuft die Route weiter durch die Schlucht in Richtung Wehlen, wo die Etappe in der Stadt mit ihren historischen Bauwerken und ihrer Lage an der Elbe endet.

Wanderer stehen auf einer Aussichtsplattform auf der Basteibrücke im Nationalpark Sächsische Schweiz
Bastei © Dennis Stratmann

Stadt Wehlen bis Hohnstein

Von Wehlen aus folgt die Route zunächst der Elbe, bevor sie zum Steinernen Tisch ansteigt, einem historischen Rastplatz aus Stein. Anschließend verläuft der Weg entlang des Fremdenwegs zur Bastei, einem der bekanntesten Aussichtspunkte der Region, bevor er nach Rathen hinabführt.

Die Route führt weiter durch den Amselgrund, vorbei an der Felsenbühne, dem Amselsee und dem Amselfall, bevor sie Rathewalde erreicht. Vom Hockstein aus eröffnen sich Ausblicke über das Polenztal, bevor der Weg durch die Wolfsschlucht hinabführt und anschließend über den Schindergraben wieder nach Hohnstein ansteigt.

Ein Wanderer blickt vom Aussichtspunkt Brand bei Waitzdorf nach Süden
Brand © Sebastian Thiel

Hohnstein bis Altendorf

Von Hohnstein aus führt die Route vorbei an den Überresten des Bärengartens hinab und verläuft anschließend durch den Wald über den Halbenweg und den Räumichtweg zum Aussichtspunkt Brand, einem der bekanntesten Panoramapunkte des Malerwegs. Von dort führt der Weg über steile Treppen in den Tiefen Grund hinab, bevor er in die engere Schlucht des Dorfgrunds übergeht und in Richtung Waitzdorf wieder ansteigt.

Hinter dem Dorf folgt die Route ruhigeren Wegen wie dem Mühlweg und dem Kohlichtgraben und führt erneut in ein bewaldetes Tal hinab. Vorbei am ehemaligen Industriestandort Kohlmühle verläuft der Weg weiter entlang des Sebnitztals, bevor die Etappe in Altendorf endet.

Ein Blick auf die Felsformationen der Schrammsteine vom Schrammsteinaussicht
Schrammsteinaussicht © Philipp Zieger

Altendorf bis Neumannmühle

Von Altendorf aus führt die Route durch die Dorfbachklamm hinab ins Kirnitzschtal und folgt dem Flößersteig in Richtung Ostrauer Mühle. Ein längerer Anstieg führt anschließend über Waldwege zu den Schrammsteinen, wo schmale Pfade, Leitern und Gratwege wie der Jägersteig und der Schrammsteingratweg einen der anspruchsvollsten Abschnitte des Malerwegs prägen.

Nach Aussichtspunkten wie der Schrammsteinaussicht und markanten Felsformationen wie dem Kleinen Dom verläuft der Weg weiter zum Lichtenhainer Wasserfall. Ein weiterer Anstieg führt zur Felsenhöhle Kuhstall, mit der Möglichkeit eines optionalen Aufstiegs über die Himmelsleiter, bevor die Route erneut ins Tal nach Neumannmühle hinabführt.

Sonnenlicht fällt in die Kleinsteinhöhle am Kletterfelsen Kleinstein
Kleinsteinhöhle © Britta Hirschburger

Neumannmühle bis Schmilka

Von Neumannmühle aus folgt die Route der Kirnitzsch flussaufwärts bis zur Buschmühle, bevor sie in Richtung Arnstein abzweigt und über Waldwege und Straßen weiter zur Räumichtmühle führt. Anschließend quert der Weg zurück in Richtung Tal und steigt am Zeughaus vorbei erneut an, womit der Hauptanstieg der Etappe beginnt.

Ein längerer Anstieg über Wege wie die Wolfsschlüchte, den Roßsteig und den Katzsteig führt zum Gipfel des Großen Winterbergs, dem höchsten Punkt der Etappe. Von hier aus verläuft die Route stetig bergab durch den Wald in Richtung Elbtal und endet im Dorf Schmilka.

Zwei Wanderer beobachten den Sonnenuntergang von einem Aussichtspunkt am Papststein
Papststein © Philipp Zieger

Schmilka bis Kurort Gohrisch

Von Schmilka aus überquert die Route die Elbe und steigt über den Aschersteig, vorbei an der Kaiserkrone, in Richtung Schöna an. Der Weg führt weiter durch offenes Gelände und Wald bis zum Wolfsberg, wo sich weite Ausblicke über die Landschaft eröffnen, bevor Reinhardtsdorf mit seiner bemerkenswerten barocken Kirche erreicht wird.

Anschließend verläuft die Route über eine Reihe von Wegen über Höhenrücken und durch Wälder, vorbei am Krippenberg und an der Liethenmühle, bevor sie weiter in Richtung der markanten Tafelberge Papststein und Gohrisch führt. Nach der Querung dieser erhöhten Abschnitte führt der Weg zum Etappenziel in Kurort Gohrisch.

Sonnenaufgang über den Felsformationen des Pfaffensteins
Pfaffenstein © Britta Hirschburger

Kurort Gohrisch bis Weißig

Von Kurort Gohrisch aus führt die Route über Waldwege nach Pfaffendorf und steigt über den schmalen und steilen „Nadelöhr“-Weg auf den Pfaffenstein. Nach dem Abstieg verläuft der Weg weiter am Quirl vorbei und folgt Pfaden in Richtung Königstein, wo die Festung das Landschaftsbild oberhalb der Stadt prägt.

Anschließend führt die Route entlang des Fußes der Festung weiter nach Thürmsdorf, vorbei am Schloss und an der Malerwegkapelle mit Blicken zurück auf Königstein. Der letzte Abschnitt verläuft entlang offener Feldränder, bevor Weißig erreicht wird.

Ein Wanderer blickt aus einer Höhle am Rauenstein auf den dahinterliegenden Wald
Rauenstein © Sebastian Thiel

Weißig bis Pirna

Von Weißig aus steigt die Route auf den Rauenstein an und folgt dessen schmalem Grat, der durchgehend weite Ausblicke über das Elbtal, die umliegenden Felsen und die Tafelberge bietet. Anschließend führt der Weg hinab nach Struppen-Naundorf, wo ein Abstecher zum Robert-Sterl-Haus einen kulturellen Höhepunkt darstellt.

Die Route verläuft weiter auf erhöhten Wegen oberhalb ehemaliger Steinbrüche zum Aussichtspunkt Königsnase, bevor sie zur Elbe hinabführt. Entlang der Uferwege und des Canalettowegs führt der Weg nach Pirna und endet auf dem Marktplatz.

Quellen