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Diemelsteig

Der Diemelsteig ist ein aussichtsreicher, runder, Fernwanderweg durch die Wanderregion Sauerland.
Länge
61 km
Aufstieg
1630 m
Abstieg
1533 m
Höchster
646 m
Schwierigkeit
3 - Schwer
Schwierigkeit
3 of 5
Dauer
17 Std.

GPX

Karte & Höhenprofil

GPX-Kartenkacheln von OpenStreetMap.org laden

Ich bin diesen Weg noch nicht gegangen; die Karte und die GPX-Datei sind eine Zusammenfassung meiner bisherigen Recherche. Der Diemelsteig teilt einen Teil seiner Route mit dem Uplandsteig und kann mit diesem zu einer längeren Durchwanderung rund um den Naturpark Diemelsee im Sauerland kombiniert werden.

Ein Blick auf Heringhausen und die Diemel vom Aussichtspunkt Sankt Muffert
Heringhausen © Klaus-Peter Kappest

Heringhausen bis Adorf

Die Etappe beginnt in Heringhausen an der historischen St.-Barbara-Kirche und erreicht schnell das Ufer des Diemelsees, dem sie auf einem Uferweg mit weiten Ausblicken über das Wasser folgt. Ein stetiger Anstieg führt zur St.-Muffert-Klippe, einem markanten Aussichtspunkt über dem See, bevor die Route durch den bewaldeten Eisenberg mit Spuren historischer Grenzverläufe weiterführt.

Hinter dem Wald öffnet sich die Landschaft mit Ausblicken in Richtung Padberg und über Felder zum Aussichtspunkt Frauenrad oberhalb von Adorf. Anschließend führt der Weg durch das Rhene-Tal hinab und passiert bergbauhistorische Stätten wie die Grube Christiane, bevor er die geologischen Formationen des Martenbergs erreicht und nach Adorf hinabführt.

Blühende Bäume auf dem Gelände des Klosters Flechtdorf
Kloster Flechtdorf © Klaus-Peter Kappest

Adorf bis Schweinsbühl

Von Adorf aus steigt die Route stetig über offene Wiesen und Felder zum Lenkenberg an, bevor sie entlang des Stunzenberggrats in den Wald führt. Der Weg verläuft weiter durch bewaldete Abschnitte, passiert Eichenlied und öffnet sich anschließend zu Ausblicken auf Flechtdorf, wo die markante doppeltürmige Basilika ein prägendes Wahrzeichen entlang der Route darstellt.

Hinter Flechtdorf folgt der Weg einer vergleichsweise ebenen Höhenroute durch ausgedehnten Wald auf etwa 600 Metern Höhe. In der Nähe von Widdehagen öffnet sich die Landschaft an der Rhenequelle erneut, wo ein Rastplatz den Übergang aus dem Wald markiert, bevor der letzte Abschnitt in Richtung Schweinsbühl führt.

Eine Luftaufnahme der Diemeltalsperre mit dem Diemelsee dahinter
Diemeltalsperre © Sabrinity

Schweinsbühl bis Heringhausen

Von Schweinsbühl aus folgt die Route einem Höhenweg an Winterscheid vorbei, bevor sie durch den Wald nach Deisfeld hinabführt. Anschließend verläuft ein ruhiger Abschnitt entlang der Diemel nach Hemmighausen, wo der Weg auf den Uplandsteig trifft und ein stetiger Anstieg zum Aussichtspunkt Niegelscheid beginnt, der erste Ausblicke auf den Diemelsee bietet.

Die Route führt weiter über offenes und bewaldetes Hochgelände, mit der Möglichkeit eines Abstechers zum Dommelturm, der weite Ausblicke über die Region bietet. Von hier aus kehrt der Weg in Richtung See zurück, passiert Aussichtspunkte über den Itterarm und führt hinab zur Staumauer und zum Kraftwerk. Ein letzter Anstieg führt zum Gipfel des Eisenbergs, wo mehrere Aussichtspunkte den Blick über den See freigeben, bevor die Route nach Heringhausen zurückführt.

Fernwanderweg-Zertifizierung

Logo „Wanderbares Deutschland Qualitätsweg“ des Deutschen Wanderverbands

Langer Qualitätsweg

Ein Langer Qualitätsweg erfüllt hohe nationale Standards für besonders attraktive Wanderwege. Diese Wege werden sorgfältig gepflegt, gut markiert und so gestaltet, dass Naturschutz und ein hochwertiges Wandererlebnis gewährleistet sind. Regionale Experten betreuen die Wege, und alle drei Jahre erfolgt eine Neubewertung durch den Deutschen Wanderverband anhand von Kriterien wie Wegstruktur, Beschilderung, Landschaft, Kultur und Infrastruktur.

Quellen