Eggeweg

Der Eggeweg ist ein zertifizierter Fernwanderweg durch die Wanderregion Teutoburger Wald.
Länge
71 km
Aufstieg
1311 m
Abstieg
1339 m
Höchster
464 m
Schwierigkeit
2 - Mittel
Schwierigkeit
2 of 5
Dauer
20 Std.

GPX

Karte & Höhenprofil

GPX-Kartenkacheln von OpenStreetMap.org laden

Ich bin diesen Weg 2023 gegangen. Der offizielle Start des Eggewegs sind die Extersteine im Teutoburger Wald, die der Stadt Horn-Bad Meinberg am nächsten liegen. Ich habe außerdem eine Erweiterung des Weges bis Detmold hinzugefügt, die das Hermannsdenkmal einschließt, das man sich nicht entgehen lassen sollte, wenn man schon so nahe ist. In Kombination mit dem Hermannsweg bildet der Eggeweg den Fernwanderweg Hermannshöhen.

Zwei Wanderer gehen auf den Eggeturm auf dem Preußischen Velmerstot zu
Eggeturm © Dominik Ketz

Externsteine bis Bad Driburg

Die Etappe beginnt an den Externsteinen und führt nach Süden durch das Silberbachtal, bevor sie stetig durch den Wald auf den Egge-Kamm ansteigt. Der Weg verläuft auf naturnahen Pfaden durch Buchenwald und erreicht dabei immer wieder den steilen Rand des Kamms, wo Karstformen wie Dolinen und Höhlen den geologischen Charakter der Region verdeutlichen.

Die Route führt weiter zu den beiden Gipfeln des Lippischen Velmerstot und des Preußischen Velmerstot, wo der Eggeturm den höchsten Punkt des Eggegebirges markiert. Von hier aus passiert der Weg markante Punkte wie den Bedastein und das Schwarze Kreuz, bevor er dem Kamm weiter folgt und schließlich in Richtung Bad Driburg absteigt, mit einem Abschluss in der Nähe der Iburg und Ausblicken von der Sachsenklause.

Zwei Wanderer machen an einem Rastplatz an einem Tisch vor dem Bierbaums Nagel Pause
Bierbaums Nagel © Frank Grawe

Bad Driburg bis Grunewald

Von der Iburg oberhalb von Bad Driburg aus folgt die Route dem Egge-Kamm in südlicher Richtung und verläuft dabei nahe am Steilrand mit wiederkehrenden Ausblicken über die umliegende Landschaft. Der Weg passiert Karstformen wie Dolinen am Klusenberg, bevor er weiter durch den Wald in Richtung Herbram-Wald führt.

Anschließend folgt die Route dem Klippenweg entlang des Kamms, vorbei an den Teutoniaklippen in Richtung Willebadessen, und passiert dabei markante Punkte wie die Alte Eisenbahn, den Kleinen Herrgott und den Aussichtsturm Bierbaums Nagel. Die Etappe führt weiter durch offene und bewaldete Abschnitte und endet schließlich in der Nähe der B 68.

Zwei Wanderer halten am Audiomuseum bei den Stadtwüstungsresten von Blankenrode inne
Stadtwüstung Blankenrode © Frank Grawe

Grunewald bis Marsberg

Vom Parkplatz Grunewald aus führt die Route weiter nach Süden entlang der Hardehauser Klippen und folgt dem Kamm mit Abschnitten nahe am Steilrand. Der Weg erreicht die Nadel, bevor er steil in das Schwarzbachtal hinabführt und anschließend wieder in Richtung der Wüstung Blankenrode ansteigt, wo sich die Landschaft um die Bleikuhlen mit ihren markanten geologischen Strukturen öffnet.

Die Route verläuft weiter über Oesdorf mit Ausblicken in das Diemeltal und führt durch Essentho, bevor sie auf die historische Via Regia trifft. Entlang dieser alten Handelsroute führt der Weg hinab zur Diemel und endet in der Nähe von Marsberg.

Fernwanderweg-Zertifizierung

Logo „Wanderbares Deutschland Qualitätsweg“ des Deutschen Wanderverbands

Langer Qualitätsweg

Ein Langer Qualitätsweg erfüllt hohe nationale Standards für besonders attraktive Wanderwege. Diese Wege werden sorgfältig gepflegt, gut markiert und so gestaltet, dass Naturschutz und ein hochwertiges Wandererlebnis gewährleistet sind. Regionale Experten betreuen die Wege, und alle drei Jahre erfolgt eine Neubewertung durch den Deutschen Wanderverband anhand von Kriterien wie Wegstruktur, Beschilderung, Landschaft, Kultur und Infrastruktur.

Quellen